Wareth – Das innere Tor

Manchmal führt der Weg zu sich selbst 
durch eine Welt, die niemand sieht.

 

Kera lebt ein scheinbar geordnetes Leben – mit ihrer Tochter, ihrer Mutter, dem Alltag, den Erinnerungen. Seit dem Verschwinden ihres Mannes und ihres Vaters ist nichts mehr, wie es war. Doch in stillen Momenten beginnt sich etwas in ihr zu verändern: Erinnerungen, Bilder, eine andere Wirklichkeit. Immer wieder findet sie sich an einem Ort jenseits der Zeit – einer Landschaft, in der sich das Sichtbare und das Unsichtbare durchdringen.

 

Wareth – Das innere Tor ist ein leiser Roman über Sehnsucht und Verlust –  und den Mut, los­­zulassen und durch die Begegnung mit sich selbst zu  heilen. Eine psychologisch-spirituelle Reise zwischen innerem Aufbruch
und äußerer Stille – für Menschen, die nicht laut lesen. Für die, die zwischen  den Zeilen leben. Für die, die Verlust kennen, und Fragen spüren, ohne gleich eine Antwort zu brauchen; die das Feine suchen, das Nachhallende – das, was bleibt.

Wareth – Tochter der Stille

Was zu hören ist, wenn niemand spricht, ist oft unerträglich laut. Doch erst wenn Stille Geborgenheit bedeutet, öffnet sich ein Weg.

 

Tarja studiert, zeichnet Karten, bewegt sich durch eine Welt, die sich erklären lässt. Sie mag klare Linien, Zusammenhänge, das Benennbare. Dann stößt sie auf Dinge, bei denen ihre Ordnung plötzlich nicht mehr greift. Erinnerungen, über die niemand spricht. Fragen, auf die sie die Antworten vielleicht nicht hören will.

 

Ihr Alltag gibt Halt – und fordert sie zugleich. Es gibt Beziehungen, die tragen, Momente der Leichtigkeit, und Augenblicke, in denen sie den Boden unter den Füßen verliert. Und dennoch wendet sie sich nicht ab. Indem sie einer tiefen Ahnung folgt, wächst eine Stärke, die nicht laut ist – aber verlässlich.

 

Wareth – Tochter der Stille ist ein fein erzählter Roman über das Erwachsen­werden jenseits klarer Antworten – über Familie, Zugehörigkeit und die Kraft, die entsteht, wenn man dem eigenen Empfinden standhält. Eine Geschichte für Menschen, die zwischen den Zeilen lesen, die das Leise schätzen, das Ungesagte, und wissen, dass Tiefgang und Boden­haftung sich nicht ausschließen.

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